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NextRD NextRD

Beratung für den Rettungsdienst

Weniger Papier. Mehr Rettungsdienst.

Wir begleiten Träger und Leistungserbringer bei Digitalisierung, Organisation und Abläufen im Rettungsdienst. Unsere Grundlage ist langjährige Erfahrung im Einsatz und in der Leitung, in kommunalen und in hilfsorganisationsgeprägten Rettungsdiensten und in der Wahrnehmung von Trägeraufgaben. Wo Software hilft, entwickeln und betreiben wir sie selbst.

Wobei wir beraten

Vier Felder, die im Alltag eng zusammenhängen. Wir fangen dort an, wo es bei Ihnen hakt.

Digitalisierung

Wir nehmen Papierprozesse, Dokumentation und Meldewege auf und machen sie digital, ohne dass der Alltag auf der Wache komplizierter wird.

  • Bestandsaufnahme: Was läuft auf Papier, was doppelt?
  • Anforderungen für Ausschreibungen und die Auswahl von Software
  • Einführung begleiten und Beschäftigte mitnehmen
  • Datenschutz und Hosting von Anfang an mitdenken

Eigenes Werkzeug: KI112.de für Sprachmodelle ohne US-KI-Anbieter

Organisation und Prozesse

Wir sehen uns Abläufe dort an, wo sie stattfinden, und machen sie mit Methoden des Lean Managements einfacher und verlässlicher.

  • Abläufe auf der Wache: Fahrzeugcheck, Material, Desinfektion, Übergaben
  • Fahrzeugbereitstellung und Materialwirtschaft
  • Schnittstellen zwischen Träger, Leistungserbringer und Leitstelle
  • Strukturen, Zuständigkeiten und Gremien

Qualitäts- und Fehlermanagement

Wir helfen, eine Fehlerkultur aufzubauen, in der Beschäftigte Beinahe-Fehler melden und alle daraus lernen.

  • Ein CIRS einführen: CIRS-Team, Rollen, Abläufe und Gremien
  • Maßnahmen ableiten und ihre Wirkung prüfen
  • Kliniken, Feuerwehren und Wachen beteiligen
  • Berichte für Leitung und Gremien

Eigenes Werkzeug: NextRD-CIRS

Daten und Planung für Träger

Wir bereiten Struktur- und Versorgungsdaten so auf, dass Träger auf belastbarer Grundlage planen und entscheiden können.

  • Strukturdaten zu Wachen, Leitstellen und Versorgung, jeweils mit Quelle und Stand
  • Erreichbarkeit als Modellrechnung aus Fahrzeiten und Bevölkerung
  • Demografische Entwicklung und ihre Folgen für den Rettungsdienst
  • Vergleiche zwischen Rettungsdienstbereichen

Eigenes Werkzeug: Rettungsdienst-Niedersachsen.de

So arbeiten wir mit Ihnen

Jedes Vorhaben ist anders, der Weg dorthin ist ähnlich.

  1. Erstgespräch

    Worum geht es, was ist der Anlass, und wer ist beteiligt?

  2. Vor Ort hinsehen

    Wir nehmen Abläufe auf der Wache und in der Verwaltung auf, mit den Menschen, die sie täglich machen.

  3. Auswerten und vorschlagen

    Ursachen statt Symptome: Maßnahmen, geordnet nach Aufwand und Wirkung.

  4. Umsetzen

    Organisatorisch und, wo es hilft, digital. Auch mit Software anderer Anbieter.

  5. Verankern

    Wirkung prüfen und Verantwortliche befähigen, damit es ohne uns weiterläuft.

Wer berät

Jan HoffmannGründer von NextRD

Jan Hoffmann kennt den Rettungsdienst aus vielen Blickwinkeln: aus dem Einsatz und aus der Leitung, aus kommunalen und aus hilfsorganisationsgeprägten Rettungsdiensten und aus der Wahrnehmung von Trägeraufgaben. Diese Erfahrung ist die Grundlage der Beratung.

Aus derselben Praxis sind die Werkzeuge von NextRD entstanden: NextRD-CIRS, PSNV.app, Rettungsdienst-Niedersachsen.de und KI112.de. Sie zeigen, dass wir Lösungen nicht nur vorschlagen, sondern auch umsetzen und selbst betreiben.

Erfahrung
Rettungsdienst im Einsatz und in der Leitung
Organisationen
Kommunale und hilfsorganisationsgeprägte Rettungsdienste
Trägerseite
Wahrnehmung von Trägeraufgaben
Sitz
Nordenham, Niedersachsen
NextRD-CIRS: Fallübersicht des CIRS-Teams mit Fällen nach Bearbeitungsschritt

Ab sofort verfügbar

NextRD-CIRS

Unser Werkzeug für Fehlerkultur und Patientensicherheit

Ein CIRS ist vor allem Organisation. Wir führen es mit Ihnen ein, mit CIRS-Team, Abläufen und Gremien, und liefern die Software dazu: Beschäftigte melden kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler anonym vom Smartphone, ohne Konto. Das CIRS-Team macht daraus Lernfälle mit Maßnahmen, und alle lesen sie in der Fallbibliothek nach.

  • Anonym melden mit Fallcode und anonymen Rückfragen
  • Vier-Augen-Freigabe vor jeder Veröffentlichung
  • Beteiligung von Kliniken, Feuerwehren und Wachen
  • Die Verwaltung betreibt das System, sieht aber keine Fallinhalte

Demo-Zugang mit erfundenen Daten und Vorführung per Videokonferenz gibt es auf Anfrage.

NextRD-CIRS in fünf Videos

Vom anonymen Melden auf dem Smartphone über die Bearbeitung im CIRS-Team und die Auswertung bis zur Verwaltung, die keine Fallinhalte sieht. Aufgenommen in einer Demo-Installation mit erfundenen Daten.

  • Überblick

    Was ist NextRD-CIRS? 1:42

    Worum es geht, wer eine Meldung zu sehen bekommt und welche sieben Schritte jede Meldung durchläuft.

    Gesprochenen Text lesen

    Kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler passieren überall: im Rettungsdienst, in der Leitstelle, bei der Feuerwehr, im Krankenhaus. NextRD-CIRS ist ein Berichts- und Lernsystem, in dem Beschäftigte solche Ereignisse anonym und sanktionsfrei melden – damit alle daraus lernen. Zum Melden braucht niemand ein Konto. Was nach dem Absenden geschieht, erklärt die Seite „So läuft's“. Aus jeder Meldung entstehen drei Fassungen. Das Original ist verschlüsselt und nur für das CIRS-Team lesbar. Die anonymisierte Arbeitsfassung sehen zusätzlich die beteiligten Bereiche. Die Veröffentlichung sehen alle Angemeldeten – aber nicht die Öffentlichkeit im Internet. Die Anonymität ist technisch abgesichert, nicht nur versprochen: keine IP-Adresse, kein Cookie, keine Uhrzeit – nur der Tag des Eingangs. Und der Fallcode wird ausschließlich als Hash gespeichert. Jede Meldung durchläuft sieben Schritte: Erstprüfung, Bearbeitung, Diskussion mit den beteiligten Bereichen, Maßnahmen, Freigabe im Vier-Augen-Prinzip, Veröffentlichung und schließlich der Abschluss, sobald die Wirksamkeit der Maßnahmen bewertet ist. Den Stand verfolgt die meldende Person selbst – im anonymen Briefkasten, allein mit ihrem Fallcode. Dort kann das CIRS-Team auch Rückfragen stellen. Am Ende steht die Fallbibliothek. Hier lesen alle Beschäftigten die anonymisierten Fälle – mit der Lehre daraus und den abgeleiteten Maßnahmen. NextRD-CIRS: anonym melden, gemeinsam lernen – aus Fällen werden Maßnahmen, deren Wirkung geprüft wird.

  • Melden auf dem Smartphone

    Ein Ereignis anonym melden 1:06

    Das Formular auf dem Smartphone ausfüllen, die Anonymitätsprüfung nutzen und den Fallcode sichern.

    Gesprochenen Text lesen

    So meldet man ein Ereignis – hier auf dem Smartphone. Ein Konto braucht man dafür nicht. Das Formular erklärt vorab, wie die Anonymität geschützt wird, und gibt Tipps – zum Beispiel, vom privaten Gerät über Mobilfunk zu melden. Pflicht ist nur ein einziges Feld: Was ist passiert? Nehmen wir an, im Text steht – wie es schnell passiert – ein Name und eine Uhrzeit. Vor dem Absenden prüft das System den Text. Es markiert den Namen und die Uhrzeit und schlägt vor, wie man sie ersetzt. Gesendet ist die Meldung zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Also: „ein Kollege“ statt des Namens, „abends“ statt der Uhrzeit – und noch einmal absenden. Die Meldung ist eingegangen. Der Fallcode wird genau einmal angezeigt; auch das CIRS-Team kann ihn nicht wiederherstellen. Also jetzt notieren – oder den QR-Code nutzen. Benachrichtigen kann das System die meldende Person nicht – ganz bewusst. Deshalb schaut sie nach etwa einer Woche selbst in den Briefkasten.

  • Bearbeitung im CIRS-Team

    Anonymisieren, einstufen, nachfragen 1:12

    Die Arbeitsfassung anonymisieren, den Fall einstufen, anonym nachfragen und Bereiche beteiligen.

    Gesprochenen Text lesen

    Im zweiten Schritt wird aus der Meldung ein Fall, mit dem alle arbeiten können. Hier geht es um unbeschriftete Spritzen beim Umlagern. Grundlage für alle Beteiligten ist die Arbeitsfassung – eine anonymisierte Fassung der Meldung. Das CIRS-Team ergänzt sie, ohne Namen, Orte oder genaue Zeiten. Nach dem Speichern wird die Arbeitsfassung erneut auf identifizierende Angaben geprüft. Dann die Einstufung: Kurztitel, Kategorie und beitragende Faktoren. Tags sind nur intern sichtbar und helfen, Häufungen zu erkennen. Das Risiko ergibt sich aus dem möglichen Schaden und der Wahrscheinlichkeit, dass es wieder passiert – daraus folgt die Priorität. Bleibt etwas unklar, fragt das CIRS-Team anonym nach. Die Rückfrage erscheint im Briefkasten der meldenden Person. Nun werden die betroffenen Bereiche beteiligt – hier eine Rettungswache und ein Krankenhaus. Sie sehen nur die Arbeitsfassung, nie das Original. Mit „In Diskussion geben“ beginnt Schritt drei: Die Beteiligten sehen den Fall und bringen ihre Sicht ein.

  • Statistik und Reports

    Auswertung und Jahresbericht 0:54

    Meldungen, Prozess, Maßnahmen und Risiko auswerten – mit geschützten Kleinstzahlen und Jahresbericht.

    Gesprochenen Text lesen

    Die Auswertung zeigt, wo das CIRS steht: wie viele Meldungen eingegangen sind, was veröffentlicht wurde und wie es um die Maßnahmen steht. Kleine Zahlen erscheinen zum Schutz der Anonymität nur als „weniger als drei“ oder werden ganz verdeckt. So lässt sich aus der Statistik niemand herauslesen. Der Verlauf zeigt die Meldungen pro Monat. Der Reiter „Prozess“ zeigt, wie viele Fälle welchen Schritt erreichen und wie lange sie in jedem Schritt liegen. Bei den Maßnahmen zählt nicht nur ihre Zahl, sondern auch ihre Stärke. Die Risiko-Heatmap ordnet die Fälle nach Schweregrad und Wahrscheinlichkeit. Für Leitung und Gremien gibt es einen druckfertigen Jahresbericht. Und jede Ansicht lässt sich als CSV-Datei exportieren.

  • Verwaltung

    Vertraulichkeit by Design 0:37

    Was im Protokoll steht – und warum die Verwaltung keine Fallakten öffnen kann.

    Gesprochenen Text lesen

    Was in der Verwaltung geschieht, hält das Protokoll fest – etwa angelegte Benutzer oder erzeugte Zugangslinks. Ereignisse der Fallbearbeitung stehen bewusst nicht hier, sondern im Verlauf der jeweiligen Fallakte – und die öffnet nur das CIRS-Team. Denn auch mit Administrationsrechten bleiben die Fallakten verschlossen. Der Menüpunkt fehlt, und ein direkter Aufruf wird abgewiesen. Die Verwaltung betreibt das System, sieht aber keine Fallinhalte. Das Original einer Meldung bleibt beim CIRS-Team.

NextRD-CIRS: Betrieb nach Ihren Vorgaben

Manche Träger wollen sich um nichts kümmern, andere dürfen Daten nicht aus dem Haus geben. NextRD-CIRS gibt es für beide Fälle.

Bei uns gehostet

Für Wachen und Träger ohne eigene IT-Abteilung

  • Sofort einsatzbereit, ohne eigene Server
  • Betrieb, Updates und Datensicherung durch uns
  • Auf unseren eigenen Servern, nicht bei einem Hyperscaler

Auf eigenen Servern

Für Kreise, Städte und Hilfsorganisationen mit eigenem Rechenzentrum

  • Die Daten verlassen Ihr Netz nicht
  • Anbindung an Ihre Anmeldung und Ihren Mailserver
  • Updates, wann Ihre IT sie einspielt

In beiden Fällen läuft dieselbe Software mit demselben Funktionsumfang. Ein späterer Wechsel ist möglich, die Daten ziehen mit um.

Aus unserer Arbeit

Neben NextRD-CIRS entwickeln und betreiben wir weitere Angebote: zwei kostenfreie für alle und KI für BOS-Organisationen. Jedes zeigt eine Seite unserer Arbeit. Gehostet in Deutschland und der EU, nicht bei einem großen US-Cloud-Anbieter.

PSNV.app

Einsatzunterstützung für die Psychosoziale Notfallversorgung

Für Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorge, Notfallnachsorge und Peers. Leitfäden für Einsätze wie das Überbringen einer Todesnachricht, Suizid oder eine erfolglose Reanimation, mit Sprechkarten und abhakbaren Schritten. Dazu pseudonymisierte Einsatzdokumentation, geprüfte Anlaufstellen für Betroffene und ein Selbstcheck nach dem Einsatz.

Zeigt, wie wir Fürsorge für Einsatzkräfte praktisch umsetzen: aus der Praxis für die Praxis.

Kosten
Kostenfrei, nicht-kommerziell, ohne Werbung
Nutzung
Ohne Registrierung, als Web-App aufs Handy, offline einsatzfähig
Grundlage
BBK-Qualitätsstandards PSNV, WHO Psychological First Aid, Mindeststandards PSAH; Dokumentation angelehnt an STEPS-B
Für Einheiten
Eigenes Backend: Mitglieder per QR-Code, eigene Anlaufstellen, Einsatzberichte, Nachrichten und Termine

psnv.app · Für PSNV-Einheiten

PSNV.app auf dem Smartphone: Leitfaden „Todesnachricht überbringen“ mit der Phase Vorbereitung und abhakbaren Schritten
Leitfaden „Todesnachricht überbringen“
Rettungsdienst-Niedersachsen.de: Übersicht der Analysen, darunter Karten-Explorer, Erreichbarkeits-Lücken, Stadt vs. Land und Demografie-Trend
Analysen, vom Karten-Explorer bis zur Erreichbarkeit

Rettungsdienst-Niedersachsen.de

Offene Daten zum Rettungsdienst in Niedersachsen

Ein unabhängiges, kostenfreies Informationsangebot, entstanden aus einer wissenschaftlichen Arbeit. Interaktive Karte und Vergleichstabelle zu allen 45 Landkreisen und kreisfreien Städten: Träger, Leitstellen, Rettungswachen sowie Struktur- und Versorgungskennzahlen.

Zeigt, wie wir mit Strukturdaten arbeiten: jeder Wert mit Quelle und Stand.

Umfang
45 Rettungsdienstbereiche, 351 Rettungswachen erfasst (Stand Oktober 2026)
Quellen
Jeder Wert mit Quelle und Stand, u. a. Destatis, BBSR, INKAR, Bundes-Klinik-Atlas und BASt
Erreichbarkeit
Modellrechnung aus Fahrzeiten ab den Wachen und dem Zensus 2022, keine gemessenen Hilfsfristen
Wissenschaft
Der komplette Datensatz steht für Auswertungen auf Anfrage zur Verfügung

rettungsdienst-niedersachsen.de · Analysen

KI112.de

Künstliche Intelligenz für BOS-Organisationen

Sprachmodelle für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, ohne dass Einsatz- oder Verwaltungstexte bei US-KI-Anbietern landen. Forschung, Entwicklung und Betrieb aus einer Hand.

Zeigt, wie Digitalisierung mit KI gelingt, ohne Texte an US-KI-Anbieter zu geben.

Modelle
Aktuell Open-Weight-Modelle
Hosting
In Deutschland und der EU
Eigene Modelle
Fine-Tuning-Modelle, eigens für BOS-Anwendungen trainiert

ki112.de

Startseite von KI112.de: Künstliche Intelligenz für BOS-Organisationen
KI112.de

Ihre Daten bleiben in Deutschland

Wer im Rettungsdienst Fehler meldet oder Einsatzdaten verarbeitet, muss sich auf den Anbieter verlassen können. Deshalb betreiben wir alles selbst und sagen genau, was mit Daten passiert. Nachlesen können Sie das in den Datenschutzhinweisen. Und unsere eigene Software empfehlen wir nur dort, wo sie passt.

  • Hosted in Germany

    Unsere Anwendungen laufen auf Servern in Deutschland. Betrieben werden sie von uns, nicht von einem Dienstleister.

  • DSGVO-konform

    Verarbeitung nach europäischem Datenschutzrecht, mit einem Ansprechpartner in Nordenham, Niedersachsen.

  • Keine US-Cloud

    Kein AWS, kein Azure, keine Google Cloud. Ihre Daten bleiben in Deutschland und der EU.

  • Vertraulichkeit by Design

    Vertraulichkeit ist Ausgangspunkt der Entwicklung, keine nachträgliche Einstellung. Jede Rolle sieht nur, was sie für ihre Aufgabe braucht.

  • Datensparsamkeit

    Wir erheben nur, was eine Funktion wirklich braucht, und löschen, was nicht mehr gebraucht wird. Keine Profile, keine Werbung.

  • KI ohne Datenabfluss

    Open-Weight- und eigene Fine-Tuning-Modelle, gehostet in Deutschland und der EU. Kein Text geht an US-KI-Anbieter.

Wie wir arbeiten

Unsere Beratung und unsere Anwendungen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Einsatzalltag.

Vor Ort statt am Konferenztisch

Wir sehen uns Abläufe dort an, wo sie stattfinden: in der Fahrzeughalle, auf der Wache, in der Verwaltung. Was dort nicht funktioniert, hilft niemandem.

Dort, wo gearbeitet wird

Auf dem Smartphone in der Fahrzeughalle genauso wie am PC in der Wache. Wer nach dem Einsatz einen Beinahe-Fehler melden will, soll nicht erst zum Schreibtisch laufen. PSNV.app funktioniert auch dort, wo kein Netz ist.

Mit der Praxis entwickelt

Mit Notfallsanitäterinnen, Wachenleitungen, Qualitätsbeauftragten und PSNV-Kräften, die die Anwendungen später auch benutzen. Was sich im Einsatz nicht bewährt, fliegt wieder raus.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet. Weitere Fragen gern an kontakt@nextrd.de.

Beratung

Für wen berät NextRD?

Für Träger des Rettungsdienstes, also Landkreise und kreisfreie Städte, und für Leistungserbringer, ob kommunal oder Hilfsorganisation. Die Erfahrung dafür stammt aus dem Einsatz, aus der Leitung und aus der Wahrnehmung von Trägeraufgaben.

Wie beginnt eine Zusammenarbeit?

Mit einem Erstgespräch per Telefon oder Videokonferenz. Darin klären wir, worum es geht und wer beteiligt ist. Danach sehen wir uns die Abläufe vor Ort an und schlagen ein Vorgehen vor.

Muss ich Software von NextRD nutzen?

Nein. Die Beratung ist nicht an unsere Software gebunden. Wo eine andere Lösung besser passt oder schon im Einsatz ist, arbeiten wir damit. Unsere eigenen Werkzeuge empfehlen wir nur dort, wo sie passen.

Was hat NextRD-CIRS mit Beratung zu tun?

Ein CIRS ist vor allem Organisation: ein CIRS-Team, klare Abläufe, Gremien und die Verfolgung von Maßnahmen. Wir führen es mit Ihnen ein und liefern die Software dazu, wenn Sie wollen.

NextRD-CIRS

Was ist NextRD-CIRS?

NextRD-CIRS ist ein Critical Incident Reporting System (CIRS) für den Rettungsdienst. Beschäftigte melden kritische Ereignisse und Beinahe-Fehler anonym vom Smartphone, ohne Konto. Ein CIRS-Team macht daraus Lernfälle mit Maßnahmen und veröffentlicht sie nach einer Vier-Augen-Freigabe in der Fallbibliothek, in der alle Angemeldeten nachlesen.

Bleiben Meldende in NextRD-CIRS anonym?

Ja. Zum Melden ist keine Anmeldung nötig. Vor dem Absenden weist eine Anonymitätsprüfung auf Namen und Uhrzeiten im Text hin. Die Originalmeldung ist verschlüsselt und nur für das CIRS-Team lesbar. Rückfragen beantworten Meldende anonym über einen Fallcode im anonymen Briefkasten.

Für wen ist NextRD-CIRS gedacht?

Für Träger und Rettungswachen im Rettungsdienst. Beteiligen lassen sich weitere Bereiche wie Kliniken, Feuerwehren und Pflegeeinrichtungen: Ihre Vertretungen nehmen Stellung zu Fällen, ohne das Original oder die meldende Person zu sehen.

Wie kann ich NextRD-CIRS kennenlernen?

Fünf kurze Videos auf dieser Seite zeigen Melden, Bearbeitung, Auswertung und Verwaltung. Einen Demo-Zugang mit erfundenen Daten und eine etwa 30-minütige Vorführung per Videokonferenz gibt es auf Anfrage an kontakt@nextrd.de.

Datenschutz und Betrieb

Wo werden die Daten gespeichert?

Die Anwendungen von NextRD laufen auf Servern, die wir selbst in Deutschland betreiben, ohne US-Cloud-Anbieter. NextRD-CIRS lässt sich alternativ auf den Servern Ihres eigenen Rechenzentrums betreiben; dann verlassen die Daten Ihr Netz nicht. KI112.de wird in Deutschland und der EU gehostet.

Weitere Projekte

Was ist PSNV.app?

Eine kostenfreie, nicht-kommerzielle Web-App für Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung: Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorge, Notfallnachsorge und Peers. Sie begleitet mit Leitfäden und Sprechkarten durch belastende Einsätze, unterstützt die pseudonymisierte Einsatzdokumentation und vermittelt Betroffenen geprüfte Anlaufstellen. Sie funktioniert ohne Registrierung und offline. PSNV-Einheiten können ein eigenes Backend erhalten. PSNV.app ist kein Medizinprodukt.

Was ist Rettungsdienst-Niedersachsen.de?

Ein unabhängiges, kostenfreies Informationsangebot mit strukturierten Daten zu allen 45 Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen: Träger, Leitstellen, 351 erfasste Rettungswachen sowie Struktur- und Versorgungskennzahlen, jeweils mit Quelle und Stand. Dazu kommen Analysen, etwa zur Erreichbarkeit oder zur demografischen Entwicklung. Die Plattform ist aus einer wissenschaftlichen Arbeit entstanden.

Was ist KI112.de?

KI112.de bietet BOS-Organisationen Sprachmodelle, ohne dass Texte bei US-KI-Anbietern landen. Eingesetzt werden aktuell Open-Weight-Modelle und eigene Fine-Tuning-Modelle, gehostet in Deutschland und der EU.

Sprechen wir über Ihren Rettungsdienst

Erzählen Sie uns, worum es geht. Im Erstgespräch klären wir, wie wir unterstützen können. NextRD-CIRS zeigen wir Ihnen gern in einer Vorführung mit erfundenen Daten, und Fragen zu PSNV.app, Rettungsdienst-Niedersachsen.de oder KI112.de beantworten wir genauso gern.

E-Mail
kontakt@nextrd.de
Telefon
0800-7080600 (kostenfrei)
Erstgespräch
Telefonisch oder per Video­konferenz
Vorführung
NextRD-CIRS live, etwa 30 Minuten per Video­konferenz
PSNV-Einheiten
Eigenes Backend für Ihre Gruppe über psnv.app/einheiten